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Die Geschichte der Firma Steinberger Bau beginnt im Jahr 1910. Georg
Steinberger, Landwirt aus Siglfing im Landkreis Erding, siedelte
Ende des 19. Jahrhunderts bereits ins damals noch eigenständige
Attaching über und gründete dort - zunächst noch im Nebenerwerb -
eine Baufirma. Bereits in den Gründerjahre zeichnete das noch junge
Unternehmen für viele Bauten in und um Freising verantwortlich,
wuchs zudem Stück für Stück zu einem stattlichen Unternehmen heran.
Bereits früh übernahm Josef Steinberger, Sohn des Gründers, das
Unternehmen und baute nicht nur den Kundenstamm aus, sondern
errichtete - auch um der Moder der zeit Rechnung zu tragen -
parallel zur Baufirma eine Baustoffhandlung, um die Bevölkerung und
auch andere Baufirmen mit ausreichend Material zu versorgen. Die
Baustoffhandlung entwickelte sich im Laufe der Zeit prächtig.
Mitte der 1950er Jahre siedelte dann die dritte Generation, Josef
Steinberger junior und dessen Vater Josef senior, mit der Baufirma
und der Baustoffhandlung in den rasch wachsenden Freisinger
Stadtteil Lerchenfeld über. Zunächst noch an der Erdinger Straße
wuchs das Unternehmen weiter und entwickelte sich zu einem aus dem
Stadtbild nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil. Zahlreiche heute
noch bestehende und für Freising prägnante Bauwerke wurden von der
Firma Steinberger Bau in dieser Zeit errichtet. Ein Beispiel hierfür
ist etwa der Hofbrauhauskeller am Lankesberg.
Im Zuge der Umstrukturierung der Erdinger Straße Mitte des 1980er
Jahre sah sich die fand nun Josef Steinberger, der Sohn von Josef
Steinberger jun., mit seinem Unternehmen im neu entstehenden
Gewerbegebiet am Lohmühlbach, wo das Baugeschäft noch heute einen
Sitz hat. Die Baustoffhandlung bestand noch bis in die Anfänge der
1990er Jahre, wurde dann aber aufgegeben.
Seit der Gründung im Jahr 1910 enstanden unter der Regie der
Firma Steinberger Bau zahlreiche Neu- und Umbauten, nicht nur in
Freising sondern im ganzen oberbayerischen Raum. |